Klavierkonzerte Nr. 16 & 20
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Klavier-, Cembalo- und Orgelkonzerte
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Inhalt
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert No. 16 in D-Dur, KV 451
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert No. 20 in d-moll, KV 466
[bearbeiten] Komponist
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
[bearbeiten] Interpreten
Cristina Marton (Klavier)
Württembergisches Kammerorchester Heilbronn
Ruben Gazarian (Dirigent)
[bearbeiten] Produktion
Produktion: Josef-Stefan Kindler & Andreas Otto Grimminger
Tonmeister: Andreas Otto Grimminger
Artwork, Coverdesign & Fotografie: Josef-Stefan Kindler
[bearbeiten] Werke
Das Klavierkonzert in D-dur KV 451 schrieb Mozart Anfang des Jahres 1784, dem Jahr, in dem später sein zweites Kind Carl Thomas geboren wurde. Die Uraufführung fand im Rahmen seiner ersten Akademie im Wiener Burgtheater am 1. April 1784 statt, zusammen mit den Symphonien KV 425 und KV 385, dem Klavierkonzert KV 450, sowie dem Klavierquintett KV 452. Gekennzeichnet ist dieses Konzert u.a. durch eine relativ große Orchesterbesetzung, besonders im ersten Satz. Wohl die größte, die Mozart je in einem Solo-Konzert verwendet hat.
Das Klavierkonzert in d-moll KV 466 datiert Mozart selbst in seinem persönlichen Werkverzeichnis auf den 10. Februar 1785; die Uraufführung fand bereits einen Tag später im Städtischen Kasino statt. Ein grandioser Publikumserfolg, obgleich das Werk kaum geprobt werden konnte, da Wolfgang die Orchesterstimmen nicht rechtzeitig fertig hatte. Dennoch berichtet sein Vater Leopold, der in dieser Zeit in Wien verweilte: "Das Konzert war unvergleichlich... das Orchester vortrefflich". Schnell avancierte das Werk, wohl wegen seiner grossen Bandbreite in Ausdruck und Stimmung, zu einem der im 19. Jahrhundert meist gespielten Konzerte Mozarts; u.a. konzertierte der junge Beethoven damit und schrieb Kadenzen, ebenso Clara Schumann. Mozarts Kadenzen aus der Uraufführung von 1785 sind nicht überliefert, denn wie so oft hat er seinen Klavierpart nicht in allen Einzelheiten fixiert, sondern eher skizzenhaft zu Papier gebracht. Dennoch, die erhaltenen Kadenzen Mozarts zu seinen Wiener Konzerten waren stets "geistreich und virtuos, sehr empfindsam und nie zu lang".




