Wolf Harden
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[bearbeiten] Biographie
Schon während seiner Schulzeit am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Hamburg und seines Studiums an der Musikakademie in Detmold machte Wolf Harden durch Konzertauftritte nachdrücklich auf sich aufmerksam. Sein Berliner Debüt kommentierte 1982 die Berliner Morgenpost mit den Worten: "Wolf Harden schlug ein wie ein pianistischer Blitz aus heiterem Himmel", der Tagesspiegel schrieb: "das Debüt des 20jährigen (...) wurde zu einem Erlebnis, wie man es in Jahrzehnten nicht erlebt". Als Sohn einer Klavierlehrerin und eines Musikwissenschaftlers in musikalischem Umfeld aufgewachsen, erspielte er sich ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes.
Ungeachtet, dass er sich früh einen Namen machte durch virtuose Darstellungen, beispielsweise der Klavierkonzerte von Tschaikowsky und Prokofieff oder der Etüden von Charles Alkan, führte ihn sein breitgefächertes Musikinteresse früh auch zur Kammermusik. 1980 gründete er mit zwei Freunden das Trio Fontenay, das sich innerhalb kürzester Zeit als eines der führenden jungen deutschen Ensembles profilierte. Es erhielt 1983 den Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Preis, wurde 1984 in die Liste "Konzerte junger Künstler" des Deutschen Musikrats aufgenommen und 1985 mit dem ersten Preis beim Deutschen Musikwettbewerb ausgezeichnet. Erste Schallplattenaufnahmen und ausgedehnte Konzertreisen schlossen sich an.
2006 beschlossen die Mitglieder des Ensembles, nicht mehr als Trio Fontenay zusammen aufzutreten. Bis dahin hatte das Trio Fontenay hat in seiner 26jährigen Geschichte weit über 35 Aufnahmen bei Warner classics veröffentlicht, darunter sämtliche Klaviertrios von Mozart, Beethoven, Schumann, Brahms, Mendelssohn und Roslavets. Mehrere dieser Einspielungen wurden mit Schallplattenpreisen ausgezeichnet ,so mit dem "Preis der deutschen Schallplattenkritik" oder dem französischen "Diapason d'or".
Wolf Harden war Klavierpartner von Sängern wie Juliane Banse, Wolfgang Holzmair, Jonathan Lemalu und Theo Adam sowie von vielen Instrumentalisten, u.a. Kolja Blacher, Michael Goldstein, Kim Kashkashian und Giora Feidman. Harden war Solist mehrerer Orchester, so des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg, des London Philharmonia Orchestra und der Krakauer Philharmonie. Eine umfangreiche Diskografie dokumentiert sein künstlerisches Wirken. Bei Naxos beziehungsweise Marco Polo ist ein Großteil seiner Solo-Einspielungen erschienen. Neben Aufnahmen mit den Partiten von Bach finden sich Einspielungen mit Werken von Schumann, Reger, von Dohnany und Hans Pfitzner. Derzeit nimmt Wolf Harden das Gesamtwerk für Klavier von Ferruccio Busoni auf. 2008 erscheinen die vierte und fünfte Folge dieser beeindruckenden Serie, die weltweit hohe Anerkennung gefunden hat und vom BBC Music Magazine als "gegenwärtige Meßlatte...für Busoni-Spiel" beschrieben wurde.
(Quelle: Internetseites des Künstlers)
[bearbeiten] Internetlink
[bearbeiten] CDs von Wolf Harden:
Zeige (vorherige 100) (nächste 100) (20 | 50 | 100 | 250 | 500).- Takako Nishizaki - Zauber der Violine
- Ferruccio Busoni: Klavierwerke Vol. 3
- Ernst von Dohnanyi: Klavierwerke (1)
- Partiten BWV 827-829
- Max Reger: Variationen & Fuge ü. ein Bach-Thema op. 81 (4)

